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Lecksuchtechnik
 
Spürgasverfahren
Einführung in die Gasgesetze, Teil 1
Einführung in die Gasgesetze, Teil 2
Die Strömung von Gasen in Leckagen 1
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Drucklagerungstest, Teil 1
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Helium-Dichtheitstest an Wärmetauschern
Die Lecksuche mit Spürgasverfahren 1
Die Lecksuche mit Spürgasverfahren 2
Die Lecksuche mit Laserstrahlen
Literaturangaben
Die Downloadseite
Inhaltsverzeichnis
Historisches über die Lecksuchtechnik
Heliumsensoren
durch Permeation
Die Lecksuche mit Spürgasverfahren, Teil 2
Die Lecksuche mit Wasserstoff
Die Lecksuche mit dem Spürgas Wasserstoff spielte bisher kaum eine Rolle wegen der Gefährlichkeit des Gases. Inzwischen aber gibt es einen Halbleiter-Sensor, der Wasserstoff mit einer Empfindlichkeit von 0,5 ppm nachweisen kann. Auch der Wasserstoffgehalt der Luft ist sehr klein, nämlich auch 0,5 ppm (um den Faktor 10 kleiner als der Untergrund beim Helium). So wird es interessant, mit einem Spürgasgemisch von 5% Wasserstoff und 95% Stickstoff mit diesem Sensor Lecksuche und Dichtheitstests zu betreiben. Dieses Gemisch ist weder brennbar noch explosiv. Es ist unter dem Namen Formiergas erhältlich..
Da auch die Energieversorgung mit Wasserstoff ein zukunftsträchtiges Thema ist und bereits heute Anwendungen existieren (z.B. Brennstoffzelle, Kfz.-Antrieb etc.), so gibt es auch schon Geräte und Anlagen, die mit Wasserstoff gefüllt sind oder damit betrieben werden. Dort bietet sich die Lecksuche mit diesem Sensor geradezu an. Man kann zwar auch Massenspektrometer-Lecksuchgeräte auf Wasserstoff abstimmen, aber der Halbleiter-Sensor erlaubt eine Lecksuche ohne Vakuumsystem und damit geringerem technischen Aufwand.
Sie können sich einen Artikel mit dem Thema "Wasserstoff - das unterschätzte Spurengas" herunterladen (Autor ist Dr. C. Nylander, Linköping, Schweden). Gehen sie dazu zur........................ und geben dort das Passwort "Wasserstoff" ein.
Auf der Seite mit den Verbindungen zu anderen Lecksucadressen finden Sie einen "Link" zu der Homepage der Fa. Sensistor Technologies, wo Sie weitere Informationen über die Lecksuche mit Wasserstoff finden.
Downloadseite
Der Wasserstoff-Sensor ist ein Halbleiterelement auf Metallhydrid-Basis. Er reagiert sehr empfindlich auf Wasserstoff. Dabei ändert sich sein Strom. Dies wird zur Leckagemessung ausgenutzt. Die Lecksuche funktioniert etwas anders als die Helium-Lecksuche. Der Wasserstoff-Sensor sitzt direkt in der Schnüffelsondenspitze. Es wird kein Gas angesaugt sondern das aus einem Leck austretende Formiergas gelangt durch Diffusion an die dicht vorbeigeführte Schnüffelsonde. Es ist nur die Schnüffelmethode anwendbar. Ein Test von außen nach innen (bei evakuiertem Testobjekt)  ist nicht möglich.
 
So gibt es mit dem Wasserstoff Lecksuchgerät nur die folgenden Testmethoden:
1.) Leckortung (von innen nach außen) durch absuchen mit der Schnüffelsonde
2.) Integraltest von innen nach außen : Das mit Formiergas gefüllte Prüfobjekt wird unter eine Haube gestellt und mit der Wasserstoff-Schnüffelsonde wird der Anstieg der Wasserstoffkonzentration gemessen.
 
Eine ausführliche Beschreibung der Wasserstoff-Lecksuchmethode finden Sie ebenfalls in meinem Seminar über Dichtheitsmessungen und Lecksuchmethoden.
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